Singapur (Singapore)

Der moderne Stadtstaat besteht aus einer Insel von 640 Quadratkilometern Größe am südlichen Ende der südostasiatischen Halbinsel Malacca, nur einen Breitengrad nördlich des Äquators. Die wichtigsten Schifffahrtslinien zwischen Europa und Nahost in Richtung China und Japan führen durch die Straße von Malacca direkt an der Stadt vorbei. Diesem Umstand verdankt Singapur seine Entwicklung zum zweitgrößten Hafen der Welt.

Die Stadt zählt knapp 3 Millionen Einwohner. Mehr als Dreiviertel von ihnen sind Chinesen. Der Name heißt übersetzt "Löwenstadt". Englisch und Chinesisch sind die am meisten gesprochenen Sprachen, neben Malaiisch und Tamil. Die Einwohner betrachten sich als multikulturelle Gesellschaft und beherrschen stets mehrere Sprachen. Das Pro-Kopf-Einkommen ist nach Japan das zweithöchste in Asien.

1819 wurde das Gebiet von dem Engländer Stamford Raffles erworben. Im Jahr 1867 wurde Singapur offiziell britische Kronkolonie. 1959 erhielt die Stadt Autonomie, schloss sich 1963 Malaysia an, trat aber 1965 wieder aus dem Malayischen Bund aus und ist seither ein unabhängiger Stadtstaat.

Die Skyline von Singapur

Die Mündung des nur 3 Kilometer langen Singapore River; am linken Bildrand ist die Löwenstatue zu sehen.

Während meines Besuches ging mehrmals täglich ein tropischer Regenschauer nieder.

Die Parlamentsgebäude.

Das legendäre Raffles-Hotel, erbaut 1887, steht unter Denkmalschutz. An seiner berühmten Long-Bar fühlt man sich in die Kolonialzeit zurückversetzt. Dort gibt es den orginalen Singapore-Sling, ein hochprozentiges Mixgetränk.

Innerhalb der Stadt fährt man am besten mit der U-Bahn.

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