Insel Phuket
Fast 900 km südlich von Bangkok liegt an der Westküste der Halbinsel Malakka in der Andamansee Thailands größte Insel. Sie ist etwa 50 km lang, bis zu 15 km breit und durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Einst wurde dort Zinn abgebaut. Zwischen der Insel Phuket und dem Festland liegt die Phang Nga-Bucht. Bis zu 300 m hohe Kalksteinfelsen ragen dort wie gigantische Pilze aus dem Meer. Sie bildeten 1974 die Kulisse für den James-Bond-Film "Der Mann mit dem goldenen Colt". Mit diesem Film wurde die Region für den Tourismus entdeckt. 1984 war ich erstmals dort. Manches war damals noch improvisiert. Dafür hatte die Insel noch viel von ihrer Ursprünglichkeit.
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Auf Phuket hat jede Bucht ihren eigenen Charakter. |
Cape Phromthep bildet die Südspitze der Insel. Von dort hat man einen schönen Rundblick. |
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So sah Nai Harn Beach einmal aus. |
In der Bucht von Phang Nga. |
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In den Kalksteinfelsen gibt es zahllose Grotten. |
Diese "Unterführung" kann nur bei Ebbe durchfahren werden. |
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In diesem Dorf leben Seezigeuner. Die Häuser stehen auf Stelzen im Meer. Das einzige Gebäude an Land ist die Moschee. |
Der "James-Bond-Felsen": als wäre der Geheimagent ihrer Majestät gerade erst davongesegelt. |
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Kurs auf Phi Phi-Island. |
Dies war einmal der Strand von Phi Phi-Island. |
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Tham Suvanna Kuha: ein buddhistischer Tempel in einer Grotte. |
Abendstimmung auf Phuket. |
Bei meiner Rundreise durch Thailand hat mir Phuket am besten gefallen. 11 Jahre später flog ich deshalb nochmals auf die Insel. Meine Enttäuschung war groß. 1995 hatte der Massentourismus schon voll eingesetzt; die touristische Infrastruktur war perfekt ausgebaut. Vormals abgelegene Strände, wie Nai Harn Beach oder Phi-Phi-Island (siehe obige Bilder) waren nun mit Hotels bebaut. Die kleine Bungalow-Siedlung in der Nähe von Cape Phromthep, in der ich bei meinem ersten Thailand-Urlaub wohnte (kleine Holzhütten mit Nass-Zellen), war 1995 verlassen. Die Natur eroberte sich das Gelände zurück. In der näheren Umgebung standen dafür moderne Luxushotels. Geblieben ist mir die Erinnerung, und die Fotos...
Die Tsunami-Flutwelle vom 26.12.2004 hat an diesen Verhältnissen nur wenig geändert. 80 % der Hotels auf Phuket blieben nach Medienberichten unbeschädigt. Über das Internet konnte ich ermitteln, dass auch jenes, in dem ich 1995 logierte, verschont geblieben ist, obwohl es in Strandnähe liegt. Die beschädigten Hotels wurden fast alle wieder schnell renoviert, um neue Urlauber aufnehmen zu können. Thailand setzt voll auf Massentourismus.
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