Manaus und der Amazonas

Nicht weit von der Stelle, an dem sich der Solimoes (Amazonas) mit seinem größen Nebenfluss, dem Rio Negro vereinigt, liegt die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Sie wurde 1660 als Frontstadt gegen die Spanier gegründet und erlebte ihre Blütezeit während des Kautschuk-Booms zwischen 1890 und 1920. Zu den Hauptattraktionen eines Aufenthalts in Manaus zählen Ausflüge in den Dschungel sowie zum "Meeting Of The Waters", also an die Stelle, wo die unterschiedlich gefärbten Wasser der beiden Riesenströme aufeinander treffen.

Im letzten Abendlicht startet die Maschine in Richtung Manaus.

Das "Teatro Amazonas", gebaut während des Kautschuk-Booms, dem Pariser Opernhaus nachempfunden.

Der Rio Negro ist teilweise so breit, dass man sich an einem großen See wähnt, weil das gegenüberliegende Ufer nicht sichtbar ist.

Mit dem Schiff geht es an die Stelle, wo sich die beiden Riesenströme Solimoes und Rio Negro vereinigen.

Das Wasser des Solimoes (Amazonas) ist gelbbraun; das des Rio Negro ist, wie sein Name schon sagt, schwarz.

Die unterschiedliche Farbe des Wassers nimmt das Sonnenlicht verschieden stark auf. Hierdurch ist es auch unterschiedlich temperiert.

Lange fließen beide Gewässer nebeneinander her. Erst nach etwa 80 Kilometern hat sich das Wasser ganz vermischt.

Von der Anlegestelle des Hotels am Rio Negro ist das gegenüberliegende Ufer nur schemenhaft zu erkennen.

Nicht weit von der Großstadt Manaus entfernt scheint die Natur noch intakt zu sein.

Die Victoria regina ist die größte Seerosenart. Ihre bis zu 1 m im Durchmesser großen Blätter können eine leichte Person tragen.

Ein weiterer Ausflug mit dem Boot...

... zu einer Wellblechhütten-Siedlung im Urwald.

Kind mit Schlange; das Trinkgeld für's Fotografieren kann man in den Strohhut legen.

Jungle-Walk

Regenwald - Idylle

Am Nachmittag kündigt sich der nächste Regenguss an.

>> Fortsetzung: Foz do Iguacú