N a m i b i a

Faszination der Natur

Rundreise vom 10. bis 24. Februar 2000:

Windhoek - Keetmanshoop - Giants' Playground - Köcherbaumwald - Fish River Canyon - Lüderitz - Schloss Duwisib - Sossusvlei - Swakopmund - Etosha-Nationalpark - Tsumeb - Otjiwarongo - Windhoek

Der Etosha-Nationalpark gehört zu den großen Tierparks Afrikas und kann sich durch seinen Wildreichtum mit den bekannteren Tierreservaten des Kontinents messen. Der Park ist fast so groß wie die Schweiz und umfasst das Gebiet rund um die Etosha-Pfanne, die in Trockenzeiten eine silbrig-weiß glitzernde Salzwüste ist. Dann versammeln sich die Wildtiere an den wenigen Wasserstellen. Bereits 1907 wurde das Wildreservat von der deutschen Kolonialverwaltung unter Schutz gestellt.

Giant's Playground: nahe Keetmanshoop im Süden Namibias ist ein Geröllfeld zu besichtigen, das so aussieht, als hätten ein paar Riesen Steinquader wie Bauklötze übereinandergeschichtet. In Wirklichkeit hat die Erosion diese Felsenwelt gestaltet.

Köcherbaumwald: nicht weit vom Giant's Playground entfernt sind mehrere hundert Exemplare des sonst nur vereinzelt in Namibia und der nördlichen Kapprovinz vorkommenden Köcherbaumes (Aloe dichotome) zu sehen. Besonders beeindruckend ist der Anblick bei Sonnenuntergang.

Fish River Canyon: eines der größten Naturwunder Namibias: 161 Kilometer lang und bis zu 560 Meter tief hat sich der Fish River, längster Fluss Namibias, in die Gesteinsschichten eingegraben, bevor er in den Oranje mündet. Man nennt ihn den Grand Canyon Afrikas und seine Ausmaße werden nur noch vom richtigen Grand Canyon in Nordamerika übertroffen.

Namib: die Wüste gab dem Land seinen Namen. Ihre Entstehung verursachte eine von der Antarktis kommende Meeresströmung, dem Benguela-Strom, der direkt vor der Atlantikküste vorbeizieht. Sein Wasser ist so kalt, dass es sich jeglicher Verdunstung widersetzt und somit nicht als Regen fallen kann. Das Farbenspiel der teilweise über 300 Meter hohen rostroten Sanddünen ist besonders kontrastreich in den frühen Vormittagsstunden.

Eine Baumleiche in der Namib-Wüste.

Der Kameldornbaum ist der typische Baum der Wüstensavanne Namibias. Dies hier ist ein besonders großes Exemplar.

Die Welwitschia mirabilis ist nicht gerade eine botanische Schönheit, dafür aber eine Pflanze von fossiler Größe. In Jahrmillionen hat sie sich perfekt den Lebensbedingungen der Wüste angepasst. Tief verankert im Sand kann sie über 2000 Jahre alt werden.

Eine kleine Antilopenherde im Etosha-Nationalpark. Die Besucher dürfen ihre Fahrzeuge nicht verlassen und vor Fahrzeugen haben die Tiere keine Scheu, was das Beobachten sehr erleichtert.

Zebras an einer ausgetrockneten Wasserstelle.

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