Die Cook - Inseln: Juwelen in der Weite des Ozeans

15 Inseln verteilen sich auf einer Wasserfläche, die etwa einem Drittel der Landfläche Nordamerikas entspricht. Nur 12 von ihnen sind bewohnt. Ca. 800 n. Chr. kamen die ersten Polynesier von Osten her. Um 1400 brachen sie von den Cook - Inseln auf, um Neuseeland zu besiedeln.

Die ersten Europäer waren die Spanier Mendana (1595) und Quirós (1606). Captain James Cook, dessen Namen die Inselgruppe trägt, kartografierte während seiner Entdeckungsreisen 1773 und 1777 einige Inseln, fuhr aber an der Hauptinsel Rarotonga vorbei. 1888 wurden die Cook - Inseln britisches Schutzgebiet, 1901 von Neuseeland annektiert und 1965 unabhängig. Die Inseln blieben jedoch mit Neuseeland assoziiert.

Auch wenn Missionare seit Anfang des 19. Jahrhunderts ganze Arbeit leisteten, haben sich Cook - Insulaner viel vom einstigen Lebensstil bewahrt. Sie gehören zu den besten Tänzern und Musikern des polynesischen Kulturkreises. Nicht zuletzt deshalb kommen Jahr für Jahr weit mehr Touristen, als die Inseln Einwohner zählen.

Rarotonga ist die Hauptinsel, etwa 10 km lang und 7 km breit mit der Hauptstadt Avarua.

Tanz und Gesang stehen im Mittelpunkt der Südsee-Kultur und werden auf den Cook-Inseln besonders gepflegt.

Die markante Felsspitze "The Needle" ist die höchste Erhebung Rarotongas.

Die Brotfrucht ist auch heute noch wichtiger Bestandteil der Ernährung.

Dies ist eine Taro-Pflanzung. Die Taro-Wurzel ist ein stärkehaltiges Gemüse. Die Blätter werden wie Spinat zubereitet.

Kokospalmen am Strand von Rarotonga.

Mit Air Rarotonga ging es zum etwa 225 km entfernten Atoll Aitutaki.

Aitutaki aus der Pilotenperspektive. Das Riff gibt das Ausmaß der ehemaligen Vulkaninsel wieder. Der Vulkan selbst ist längst wieder erloschen und fast vollständig im Meer versunken.

Anflug auf das Atoll. Leider war an diesem Tag das Wetter nicht postkartengerecht.

One-Foot-Island wird diese Insel im Außenriff genannt. Auf dem linken Bild ist es die kleine Insel in der Bildmitte.

Wie schön die Lagune des Atolls bei wolkenlosen Himmel erscheinen muss, lässt sich hier nur erahnen.

Spätnachmittags ging der Flug wieder zurück nach Rarotonga.

und weiter ging es zur letzten Station: Tahiti und Moorea