Tahiti und Moorea: Inseln aus Träumen geboren
Französisch Polynesien besteht aus insgesamt 121 Inseln. Mit über 1000 Quadratkilometern Fläche ist Tahiti die größte mit der Hauptstadt Papeete. Sie entstand durch zwei inzwischen erloschene Vulkane (der größere ist über 2200 Meter hoch), die durch eine schmale Landbrücke miteinander verbunden sind. Ebenso vulkanischen Ursprungs ist die Nachbarinsel Moorea. Beide Inseln bilden heute das touristische Zentrum der französischen Überseeprovinz.
Polynesier besiedelten Tahiti und seine Nachbarinseln um ca. 300 n. Chr. von den nördlich davon gelegenen Marquesas aus. Als erster Europäer entdeckte der Engländer Samuel Wallis 1767 die Insel. Noch im gleichen Jahr erreichte auch der französische Weltumsegler Antoine de Bougainville Tahiti. In manchen Büchern wird er als Entdecker Tahitis genannt.
Beide lieferten ausführliche Berichte über "glückseelige Inseln" und das "Paradies auf Erden" nach Europa. Auch die Besatzung der Bounty erlag ihrem Charme. Sie sollte Setzlinge von Brotfruchtbäumen nach Westindien bringen. Der Aufenthalt auf Tahiti zog sich mit über sechs Monaten länger als geplant hin. In dieser Zeit hatten die Matrosen und ihr Erster Offizier Fletcher Christian zarte Bande mit der weiblichen Inselbevölkerung geknüpft. Dies war wohl der Hauptgrund für die berühmteste Meuterei der Seefahrtsgeschichte.
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Tagesanbruch in der Hotelanlage mit Blick auf die Nachbarinsel Moorea. |
Die Hotels bieten dem Touristen alle Annehmlichkeiten, sind aber nichts für den schmalen Geldbeutel. |
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Die Strände auf Tahiti sind meist dunkelgrau, wie der vulkanische Basalt, aus dem der Sand entstand. |
Sonntags ist an den öffentlichen Stränden viel Betrieb. |
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Tahitis Nachbarinsel Moorea aus der Pilotenperspektive. |
Blick vom Aussichtspunkt Belvédère auf die Baie d'Opunohu. |
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In der Baie de Cook, wo der englische Seefahrer 1769 ankerte, wurde vor einigen Jahren eine Neuauflage der Meuterei auf der Bounty mit Mel Gibson gedreht. |
Wasserfälle sind auf Tahiti und Moorea zahlreich vorhanden. |
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Kleine Bootstour im Ausleger-Kanu gefällig? |
Zu den angenehmsten, aber auch teuersten Unterbringungsmöglichkeiten gehören die so genannten "Over-Water-Bungalows", wie hier auf Moorea. |
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Blick von Moorea auf Tahiti, das unter einer Wolkendecke verborgen ist. In der Ferne ist das Fährschiff zu sehen, das beide Inseln verbindet. |
Letzter Sonnenuntergang in der Südsee. In der Nacht ging es wieder zurück in Richtung Heimat. |
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