Mythos Südsee

Der spanische Seefahrer Vasco Nunez de Balbao war erste Europäer, der ihn sah. Von der karibischen See kommend überquerte der Seemann 1513 die schmale Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, die etwa in Ost-West-Richtung verläuft (das heutige Panama) und blickte von einer Anhöhe aus nach Süden auf einen fremden Ozean, den er spontan "Mar del Sur" (= Südsee) nannte. Damit war ein Mythos geboren, der bis heute anhält. Südsee, da erscheinen vor dem geistigen Auge Bilder von blauen Lagunen, von weißen, feinsandigen Stränden, sich im Wind wiegenden Palmen und exotischen Schönheiten in Baströckchen mit einer Blüte im Haar. Offiziell heißt dieser Teil der Welt Ozeanien und das Meer selbst der Pazifische Ozean, obwohl er diesem Namen nicht immer gerecht wird.

Schon als Kind hat sie mich in ihren Bann gezogen. Keinen Film, keine Fernsehsendung über die Südsee habe ich verpasst. Bücher habe ich über sie gelesen und Bildbände betrachtet. 1998 habe ich mir dann meinen Kindheitstraum erfüllt. Für drei Wochen (was leider viel zu kurz ist!) bin ich selbst durch die Südsee gereist.

Stopover Hawaii

Um nach Samoa zu gelangen, sind drei Langstreckenflüge hintereinander zu absolvieren. Nach einem Nonstop-Flug Frankfurt - Los Angeles und dem Weiterflug nach Honolulu war erst einmal für 48 Stunden Pause in Waikiki Beach ...

Aussicht vom Diamond Head auf den weltberühmten Strand von Waikiki, einem Stadtteil von Honolulu.

Blick vom Strand in Richtung Diamond Head. Zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten kann hier der Platz für das Handtuch schon einmal knapp werden.

Vielerorts wird der Besucher daran erinnert, dass der Hawaii-Archipel vulkanischen Ursprungs ist.

Die Ananas: einstmals wurden auf den Hawaii-Inseln 70 Prozent des Weltbedarfs angebaut. Auf der Insel Oahu ist ihr ein ganzes Museum gewidmet.

An der Nordküste der Insel Oahu. Auf den im Winter bis zu 20 Meter hohen Wellen üben sich die weltbesten Surfer.

Hanauma-Beach war Film-Kulisse in "Verdammt in alle Ewigkeit". Der Kuss in der Brandung hat Filmgeschichte geschrieben.

Blick aus dem 33. Stockwerk des Hotels auf den abendlichen Strand von Waikiki.

Nochmals im Abendlicht: der Diamond Head, ein erloschener Vulkan.

Und weiter ging es nach Samoa ...