Thailand - Land der Freien
Einst hieß das Land Siam. Seine Bevölkerung wanderte wahrscheinlich aus dem Süden Chinas entlang der großen Flüsse Irawadi, Salween, Menam und Mekong ein. Das erste Königreich wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Die jetzige Königs-Dynastie der Chakri regiert seit 1782, als Bangkok zur Hauptstadt wurde.
Thailand ist von seiner Fläche her etwa genauso groß wie Frankreich und der Umriss erinnert an einen Elefantenkopf, dessen Rüssel die nach Süden reichende Halbinsel Malakka darstellt. Es war niemals Kolonie. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte das Land einen König, der sich als kluger Diplomat erwies. Er verstand es, die Kolonialmächte England und Frankreich geschickt gegeneinander auszuspielen, und seinem Reich die Unabhängigkeit zu bewahren. Seit 1939 nennt sich das Land "Prathet Thai" oder "Muang Thai", was übersetzt so viel wie "Land der Freien" bedeutet. Die Bevölkerung besteht in der großen Mehrheit aus Thais (80 %), neben Chinesen (10 %), Malaien und zahlreichen ethnischen Minderheiten. Konflikte zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind selten. Der Grund dafür ist ein hohes Maß an Toleranz gegenüber anderen Kulturen. Dies macht Thailand auch zum idealen Reiseland.
Meine erste Fernreise habe ich u.a. deshalb nach Thailand unternommen. Dies war im April 1984. Bis zur Digitalisierung der damals geknipsten Dias vergingen 20 Jahre. Die Qualität der Bilder litt darunter. Die Farben verblassen in dieser langen Zeit, ähnlich wie die Erinnerung ...
Bangkok und Umgebung
Seiner zahlreichen Kanäle ("Klongs") wegen nannte man die Hauptstadt einst "Venedig des Ostens". In einer Schleife des Chao Phraya oder Menam-Flusses angelegt, lautet der thailändische Name "Krung Thep" ("Stadt der Engel"). Den Namen Bangkok haben ihr Ausländer gegeben. Nachdem die Klongs zuletzt fast nur noch die Funktion der Kanalisation erfüllten, wurden sie nach und nach zugeschüttet, um Platz für den immer mehr zunehmenden Straßenverkehr zu schaffen.
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Anflug auf Thailand: das Bild entstand vor der Küste von Myanmar (früher: Birma) und zeigt einen Teil des Mündungsdeltas des Irawadi. |
Geschafft! Nachdem alle Einreiseformalitäten erledigt und das Hotel gefunden war, ein Blick aus dem Hotelfenster, und dann erst einmal ausruhen. |
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Im legendären Oriental-Hotel habe ich zwar nicht gewohnt, aber wenigstens einmal auf der Terasse gefrühstückt. |
Dann begann das Besichtigungsprogramm, wobei die Fahrt teilweise zu Wasser durchgeführt wurde. |
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Der Wat Arun oder "Tempel der Morgenröte" erhebt sich 74 Meter hoch am Westufer des Chao Phraya. |
Vorsicht ! Gegenverkehr ! |
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Zum Pflichtprogramm für Bangkok-Touristen gehört die Besichtigung des Königspalastes. |
Die Palastanlage und der Wat Phra Kaeo, der Tempel, in dem der König seinen religiösen Pflichten nachkommt, wurde ab 1782 erbaut und ist von einer fast 2 km langen, zinnengekrönten Mauer umgeben. |
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Bang Pa-In: Inmitten eines Teiches erhebt sich ein Wasser-Pavillion, ein Juwel klassischer Thai-Architektur, der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. |
Wat Banchamaboptir: der Marmortempel. Er besteht teilweise auch echten Carrara-Marmor, den man aus Italien herschaffen ließ. |
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Rose-Garden: täglich findet hier eine Show mit Tänzen, Schwert- und Hahnen-Kämpfen, Thai-Boxing und Hochzeits-Zeremonien statt. |
Floating Market: in Damnoen Saduak, etwa 100 km südweslich der Hauptstadt, ist noch ein richtiger schwimmender Markt zu sehen, den es in Bangkok nicht mehr gibt. |
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"Bitte von der Bahnsteigkante zurücktreten!" Die Weiterfahrt per Eisenbahn erfolgt auf einer geschichtsträchtigen Strecke. |
River-Kwai-Bridge (das Orginal!): bei Kanchanaburi, 130 km westlich von Bangkok, überquert die Bahnlinie den Kwai-Fluss. |
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Die Brücke, 1942/43 von Kriegsgefangenen und zwangsverpflichteten Einheimischen gebaut, wurde 1945 von den Alliierten zerbombt und später von der thailändischen Eisenbahnverwaltung wieder aufgebaut. |
Beim Bau der Strecke, die einmal bis nach Rangoon in Birma führen sollte, ließen Tausende von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter ihr Leben. |
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Heute endet die Bahnstrecke in einem kleinen Ort namens Nam Tok. |
Nach dem Stress der Hauptstadt war erst einmal Erholung in Pattaya angesagt. Früher ein unbedeutendes Fischerdorf etwa 140 km südlich von Bangkok, reiht sich dort jetzt ein Hotel neben dem anderen. |
Weiter ging es nach Chiang Mai ->