Chiang Mai und der Norden
Chiang Mai ist die zweitgrößte Stadt Thailands und liegt etwa 700 km nördlich von Bangkok in einem Talbecken. Das Klima ist dort weniger heiß und feucht als in der Hauptstadt. Am Westufer des Ping-Flusses gelegen, hat die Stadt noch viel von ihrer Ursprünglichkeit erhalten und besitzt zahlreiche historische Bauwerke. Auch in der näheren Umgebung gibt es eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Etwa 100 km südwestlich von Chiang Mai führt eine Straße auf den höchsten Berg Thailands, dem 2595 m hohen Doi Indhanon. Er liegt im einem über 1000 Quadratkilometer großen Nationalpark mit noch weitgehend unzerstörten Wäldern. Die Straße zum Gipfel führt am Mae-Klang-Wasserfall vorbei mit einer Fallhöhe von 100 m.
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Straßenszene in Chiang Mai |
Im Stadtzentum ist eine Anzahl sakraler Bauwerke zu besichtigen. |
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Der Wat Phra That ist eine Pilgerstätte in 1676 m Höhe, von der man einen herrlichen Rundblick über die ganze Region hat. |
Bevor es soweit ist, muss erst eine Treppe mit 148 Stufen überwunden werden. |
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Am Mae-Klang-Wasserfall |
Fast 2600 m hoch auf dem Doi Indhanon. Hier befindet sich eine Radar-Station, weshalb nicht in alle Richtungen fotografiert werden darf. |
Nach dem buddhistischen Kalender wird Mitte April der Jahresbeginn, das Songkran-Fest oder auch "Wasserfest" gefeiert. Die Familien unterziehen ihre Häuser oder Wohnungen einer gründlichen Reinigung. Kultstatuen, Bekannte und Freunde werden mit geweihtem Wasser besprengt, zum Zeichen der Versöhnung und Schutz vor bösen Einflüssen. In jüngerer Vergangenheit hat dies immer größere Ausmaße angenommen. Angestellte übergießen ihre Chefs eimerweise mit Wasser, Schüler ihre Lehrer und Einheimische ... die Touristen! In Bangkok wurde diese Sitte durch die Polizei unterbunden, weil das schmutzige Wasser aus den Klongs zu gesundheitlichen Risiken führen kann. In Chiang Mai hat es dagegen regelrecht ausgeartet und führt dort in jedem Jahr zu einer tagelangen Wasserschlacht im ganzen Stadtgebiet:
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Unzählige kleine Gruppen Jugendlicher organisieren sich ein Fahrzeug mit offener Ladefläche. |
Von dort aus wird mit Eimern alles bespritzt, was sich auf der Straße bewegt. |
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Der Wasservorrat wird in großen Tonnen auf der Ladefläche mitgeführt. |
Ab und zu muss an einem Gewässer angehalten werden, um neues Wasser aufzunehmen. |
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... und weiter geht die Wasserschlacht ! |
Als ich nach den unzähligen Eimern Wasser wieder trocken war, stieg ich ins Flugzeug und flog in den Süden Thailands, auf die Insel Phuket. |
Letzte Station der Reise: die Insel Phuket